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Wachstumsschübe bei Babys – So schnell werden sie groß

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Nun kannst du nach den neun Monaten Schwangerschaft endlich deinen kleinen Engel in den Armen halten – was ein unbeschreibliches Gefühl! Jetzt beginnt eine ganz neue Zeit für dich, in der du dein Kleines jeden Tag aufwachsen siehst und so schon schnell die großen Entwicklungsschritte beobachten kannst. Vor allem in den ersten Monaten nach der Geburt sind die Wachstumsschübe bei Babys besonders sichtbar: Sie werden nicht nur größer und schwerer, sondern lernen jeden Tag neue Dinge wie Greifen, Sitzen oder auch Emotionen zu zeigen. Welche Wachstumsschübe Babys durchlaufen und welche Sorgen sie bereiten können, erfährst du im Folgenden.

Inhaltsverzeichnis

Was versteht man unter einem Wachstumsschub beim Säugling?

Viele Eltern und Kinderärzte sprechen häufig von einem sogenannten Wachstumsschub beim Säugling, wenn wieder eine Untersuchung beim Arzt ansteht. Der Wachstumsschub ist dabei die Zeit, in der das Baby einen „Sprung“ in seiner Entwicklung macht. Dabei geht es nicht immer darum, dass das Baby an Größe zulegt, vielmehr, dass es neue Fähigkeiten erlernt. Dies ist ein Prozess und kann fast schleichend, mit fließenden Übergängen geschehen.

Welche Fähigkeiten entwickelt das Baby im Laufe der Entwicklungsschübe?

Damit dein Baby die verschiedenen Fähigkeiten in seinen Entwicklungsschüben erlernen kann, ist es wichtig, dass sich zeitgleich das Gehirn entwickelt. Die Gehirnstrukturen erweitern sich, neue Nervenzellen werden gebildet, die dann wiederum miteinander vernetzt werden. Tatsächlich verdoppelt sich die Größe des kindlichen Gehirns in den ersten zwölf Lebensmonaten. Darüber hinaus geht es bei den Entwicklungsschüben beim Baby darum, dass die Sinneswahrnehmungen wie Riech-, Tast- und Geschmackssinn stimuliert und trainiert werden. Danach verbessert sich das Hören und Sehen und schließlich auch die körperliche Motorik und die Sprache als Kommunikationsmittel. Die Entwicklung der Motorik wird durch das Erlernen der eigenen Körperkontrolle sichtbar, das vor allem die Grobmotorik und das Handgeschick umfasst. Außerdem zeigt sich in jedem Entwicklungsschub vom Baby eine Verbesserung der kognitiven, sprachlichen und sozialen Fähigkeiten.

Wie viele Wachstumsschübe gibt es bei Babys?

Nun hast du bereits erfahren, welche groben Fähigkeiten Babys in ihren Wachstumsschüben erlernen. Bei Säuglingen können sie generell in acht verschiedene Entwicklungsschübe unterteilt werden, die in den ersten 14 Monaten nach der Geburt folgen. Dabei kann man circa alle drei bis elf Wochen von einem neuen Wachstumsschub sprechen. Diese finden relativ gegliedert statt, sodass im Schnitt jedes Kind eine ähnliche Entwicklung macht. Allerdings ist es stets individuell, wie schnell das Baby die einzelnen Wachstumsschübe erlebt. Aus diesem Grund brauchst du dir auch keine Sorgen zu machen, wenn dein Kleines mal etwas länger braucht, um eine neue Fähigkeit zu erlernen. Im Folgenden erläutern wir, welche konkreten Fähigkeiten dein Kind in den acht Entwicklungsschüben erlernen wird. Es soll angemerkt werden, dass es nur grobe zeitliche Werte sind. Die Entwicklung deines Kindes kann zeitlich versetzt stattfinden.

  1. Wachstumsschub: Der erste Wachstumsschub findet circa 5 Wochen nach der Geburt statt. Das Kleine wird nun immer aufmerksamer und sucht vermehrt den Körperkontakt. Es kann durchaus sein, dass dein Kind in dieser Zeit viel weint. Dank deiner oder der Körpernähe und Stimme deines Partners kannst du es beruhigen.
  2. Wachstumsschub: Schon nach zwei Monate beziehungsweise acht Wochen prägen sich die ersten Sinne beim Kleinen mehr und mehr aus: Es kann besser hören und sehen und beginnt schon seine Umgebung abzutasten. Das Baby kann den Kopf heben und entdeckt seine kleinen Arme und Füße, die es fleißig bewegt.
  3. Wachstumsschub: Im dritten Wachstumsschub bei Babys circa 12 Wochen nach der Geburt können die Kleinen schon auf verschiedene Menschen reagieren, somit sozial interagieren und sogar lächeln. Die körperliche Motorik wird immer zielgerichteter und dank der sich entwickelnden Fingermotorik greift das Baby nun nach Gegenständen und nimmt sie in den Mund.
  4. Wachstumsschub: In der 19. Woche findet der vierte Wachstumsschub beim Säugling statt. In dieser Zeit prägen sich die motorischen Fähigkeiten weiter aus, was durch das Körper- und Muskelwachstum ergänzt wird. Zudem können sich die ersten Zähne entwickeln. Das Stimmtraining in den Wochen zuvor zeigt in diesem Wachstumsschub erste Ergebnisse, denn das Baby beginnt so langsam, erste Laute vor sich her zu brabbeln.
  5. Wachstumsschub: Das Baby macht in der 26. Woche einen erneuten Entwicklungsschub. Es kann jetzt zwischen den verschiedenen Grundemotionen wie Freude, Wut und Angst unterscheiden. Wie schon vor einigen Wochen ist der Körperkontakt in dieser Woche sehr wichtig. Da kann aber mitunter auch schon das Kuscheltier helfen, um das Kleine zu beruhigen. Darüber hinaus ist es körperlich in der Lage, sich auf den Bauch zu drehen.
  6. Wachstumsschub: Mit dem nächsten Entwicklungsschub in der 37. Woche macht das kleinen einen großen Sprung: Es beginnt zu krabbeln und die feinmotorischen Fähigkeiten prägen sich immer mehr aus. Es finden große Entwicklungen in der Sprache statt.
  7. Wachstumsschub: Der vorletzte Wachstumsschub beim Säugling findet ab der 46. Woche nach der Geburt statt. Aus dem anfänglichen Krabbeln heraus erlernt das Kind das eigenständige Sitzen und läuft erste Schritte an der Hand. Außerdem fangen viele Babys jetzt an zu klettern, sodass die ersten Treppenstufen problemlos erklommen werden. Das Kleine beginnt nun nach und nach erste Abläufe und Reihenfolgen zu verstehen.
  8. Wachstumsschub: Der letzte Wachstumsschub stellt den größten Sprung in der Entwicklung vom Säugling zum Kleinkind dar: In der 55. Woche kann das Kind an Möbeln hochziehen und fängt an, die ersten Schritte ohne fremde Hilfe zu laufen.

Welche Sorgen ergeben sich möglicherweise für die Eltern?

Die verschiedenen Wachstumsschübe sind oft sehr spannend für die Eltern zu beobachten. Insbesondere in diesen ersten Monaten erlernt das eigene Kind so viel in kurzer Zeit, dass sich manche doch wünschten, es würde für immer so klein bleiben. Allerdings können die Entwicklungsschübe auch Sorgen und Ängste bei den Eltern auslösen. Eine häufige Sorge ist dabei, dass viele Eltern die Entwicklungen des eigenen Babys mit denen anderer vergleichen und dadurch verunsichert werden: Das Baby der besten Freundin fängt schon jetzt an zu krabbeln, während mein Kind nicht alleine sitzen kann. Hierbei ist es essentiell zu verstehen, dass sich jedes Kind anders entwickelt. Eine vier- bis sechswöchige Verschiebung beim Erlernen der grob- und feinmotorischen Fähigkeiten ist völlig normal (Coenen 2010: 21). Natürlich kannst du jederzeit deinen Kinderarzt aufsuchen, solltest du dir unsicher sein. In der Regel ist ein Besuch beim Arzt empfehlenswert, wenn die Entwicklungsverzögerungen mit anderen Auffälligkeiten gleichzeitig geschehen.
Die Wachstumsschübe bei Säuglingen sind zudem nicht nur für das Kleine, sondern auch für die Eltern anstrengend. Deshalb wird die Geduld in vielen Situationen auf die Probe gestellt, vor allem bei Eltern, die das erste eigene Kind bekommen haben. Dein Baby verarbeitet jeden Tag neue Informationen und Reize und muss außerdem lernen, die menschlichen Emotionen zu deuten. Den Eltern wird daher geraten, darauf mit Liebe, Verständnis und Geborgenheit zu reagieren. So wirst du die aufregenden ersten Wachstumsschübe deines Babys genießen können!

Tabea

Tabea

Online-Redakteurin

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