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Trotz Periode schwanger – geht das überhaupt?

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Viele Frauen erleben die ersten Tage und manchmal auch Wochen ihrer Schwangerschaft, ohne zu wissen, dass sie überhaupt schwanger sind. Viele der sogenannten Schwangerschaftssymptome werden nicht als Anzeichen wahrgenommen oder treten in manchen Fällen gar nicht auf. So kann es schnell dazu kommen, dass die Anzeichen fehlinterpretiert werden. Darüber hinaus berichten manche Frauen zu Beginn ihrer Schwangerschaft von Blutungen, die sie für ihre ganz normale Periode halten, bis dann plötzlich die aufregende Nachricht der Schwangerschaft verkündet wird. Kann man demnach trotz der Periode schwanger sein? Im Folgenden versuchen wir diese und weitere Fragen zum Thema Periode trotz Schwangerschaft zu beantworten.

Inhaltsverzeichnis

Was ist die Frühschwangerschaft?

In den ersten Wochen der Schwangerschaft ist völlig normal, dass leichte Blutungen auftreten können. Da die werdende Mama häufig noch nichts von ihrem Glück weiß, werden diese unter Umständen mit der eigenen Periode trotz bestehender Schwangerschaft verwechselt. Allerdings ist es unmöglich, seine Menstruation zu bekommen, wenn man schwanger ist. Dies liegt unter anderem daran, dass der körpereigene Hormonhaushalt die Regelblutung verhindert: Der weibliche Zyklus dauert im Durchschnitt 28 Tage. Das FSH (follikelstimulierendes Hormon) ist am Anfang des Zyklus dafür zuständig, dass sich Follikel in den weiblichen Eierstöcken bilden, welche noch nicht entwickelte Eizellen enthalten und das weibliche Geschlechtshormon Östrogen wird produziert. In den meisten Fällen reift dann eine Eizelle heran. Der Östrogenspiegel im Körper der Frau steigt und gleichzeitig wird das luteinisierende Hormon (LH) freigesetzt, welches für den Eisprung verantwortlich ist. Die Eizelle gelangt so in den Eileiter und „wartet“ auf eine mögliche Befruchtung. Unterdessen wandelt sich die Follikel in den Gelbkörper um und produziert unter Einfluss des LH Progesteron. Die Gebärmutterschleimhaut beginnt sich zu verdicken und macht sich so bereit für die Einnistung der befruchteten Eizelle. Wenn diese jedoch nicht befruchtet wird, bildet sich der Gelbkörper zurück und die Periodenblutung findet statt. Wenn es stattdessen mit der Befruchtung geklappt hat, wird der Gelbkörper nicht zurückgebildet und Progesteron wird weiterhin produziert. Dies führt zu einem Stopp des Zyklus, die Gebärmutterschleimhaut bildet sich nicht zurück und es entsteht auch keine Monatsblutung. Aus diesem Grund kann es nicht sein, dass man seine Periode trotz einer Schwangerschaft bekommt.

Schwanger trotz „Periode“ – welche Blutungen werden häufig mit der Menstruationsblutung verwechselt?

Wenn du nun schwanger bist und trotzdem deine vermeintliche „Periode“ bekommst, musst du dir erst einmal keine Sorgen machen. Wie du bereits erfahren hast, handelt es sich hierbei natürlich nicht um deine Menstruationsblutung. Diese Blutungen, die meistens im ersten Trimester einer Schwangerschaft auftreten können, unterscheiden sich in ihrer Intensität, Dauer und Farbe von der herkömmlichen Periode. Des Weiteren treten sie häufig kürzer und unregelmäßiger auf.
Zum einen kann es sich um eine sogenannte Einnistungsblutung handeln. Diese entsteht in manchen Fällen dann, wenn sich die befruchtete Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut einnistet. Das kann bereits in der vierten Schwangerschaftswoche auftreten, in der die meisten Frauen noch ganz unwissend über ihre Schwangerschaft sind.
Darüber hinaus beginnt sich der Körper umzustellen, was mit hormonellen Veränderungen einhergeht. Dies kann durchaus auch der Grund für einen blutigen Auslauf am Anfang der Schwangerschaft sein. Der Hormonhaushalt im Körper sorgt dann dafür, dass die inneren Geschlechtsorgane mehr durchblutet werden und empfindlicher werden. Deshalb können auch leichte Berührungen des Muttermundes zu Blutungen führen.
Solltest du die Antibabypille nehmen, kann es in der Einnahmepause ebenfalls sein, dass du Blutungen bei dir entdeckst.

Wann sollte ich aufgrund von Blutungen zum Arzt gehen?

Es ist demnach ganz normal, trotz seiner „Periode“, die natürlich eine Blutung anderer Art ist, schwanger zu sein. Jedoch solltest du in manchen Fällen lieber deinen Arzt konsultieren, um mögliche Risiken zu vermeiden. Das gilt selbstverständlich auch, wenn du dich unsicher fühlst, wie du mit Blutungen in der Schwangerschaft umgehen sollst. 

Wenn du unter starken und wiederkehrenden Blutungen leidest, die eventuell sogar mit Schmerzen verbunden sind, kann dies ein Hinweis auf eine Eileiterschwangerschaft, eine Fehlgeburt oder eine vorzeitige Plazentaablösung sein. Deshalb es von großer Wichtigkeit, dass du dich von deinem Gynäkologen untersuchen lässt, damit dieser die Ursache für die Blutungen herausfinden kann.

Abschließend lässt sich sagen, dass es unmöglich ist, trotz seiner Periode schwanger zu sein. Diese Blutungen sind in der Regel keine Menstruationsblutungen, sondern harmlose Blutungen, welche im Zuge der beginnenden Schwangerschaft entstehen können.

Tabea

Tabea

Online-Redakteurin

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