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Sex in der Schwangerschaft – Wie du trotzdem nicht darauf verzichten musst

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Nun hast du endlich die Geburt deines Kleinen überstanden und kannst es zum ersten Mal in den Armen halten – was für ein unbeschreibliches Gefühl! In den nächsten Tagen und Wochen wirst du all deine Zeit und Kraft in die Pflege und die Bedürfnisse deines Herzlichen Glückwunsch – du bist schwanger! Mit dieser Nachricht wird dein Leben sicherlich in den nächsten Wochen und Monaten völlig auf den Kopf gestellt. Es ist die Zeit der Veränderungen, die mit Aufregung und Neugier, aber auch mit Sorgen und allerlei Kopfzerbrechen verbunden ist. Viele Frauen und ihre Partner machen sich große Gedanken um das sich wahrscheinlich ändernde Sexleben, was im Zuge der Schwangerschaft passieren kann. Darf ich überhaupt Sex in der Schwangerschaft haben? Was ist, wenn ich mal gar keine Lust auf Sex habe? Kann der Sex meinem ungeborenen Kind schaden? Diese und weitere Fragen stellen sich viele Paare. Wir versuchen im Folgenden Licht ins Dunkel zu bringen und erklären dir, wie du trotz Schwangerschaft nicht auf deine sexuellen Bedürfnisse verzichten musst.

Inhaltsverzeichnis

Muss ich auf Sex in der Schwangerschaft verzichten?

Generell kann man sagen, dass es keine Einwände gegen Sex in der Schwangerschaft gibt. Einige Frauen machen sich große Sorgen und befürchten, dass das Kind im Bauch vom Sex Schaden nehmen könnte oder sogar den Sex selbst spürt. Das ist nicht der Fall. Dein Kind liegt gut geschützt in der Gebärmutter und das umgebende Fruchtwasser wirkt ebenfalls als eine Art Dämmung gegen die Einflüsse von außen. Es gilt stets, dass das erlaubt ist, was der Schwangeren gefällt und ihrem Baby nicht schadet.

Unter welchen Voraussetzungen sollte der Sex mit Schwangeren vermieden werden?

Obwohl der Sex mit Schwangeren allgemein kein Problem darstellt, kann es unter Umständen sein, dass das Sexleben während der Schwangerschaft etwas leidet. Bei speziellen Schwangerschaftsrisiken wird empfohlen, den Sex so gut es geht zu reduzieren. Dies ist beispielsweise bei bestimmten Infekten wie Genitalherpes beim Partner, Blutungen, einem Blasensprung oder vorzeitigen Wehen der Fall. Sollte die Frau nachweislich einen deutlich verkürzten Gebärmutterhals oder einen nicht fest verschlossenen Muttermund haben, ist es ratsam, sich von seinem behandelnden Arzt beraten zu lassen. Dies gilt natürlich ebenfalls, wenn du dir unsicher über bestimmte Symptome sein solltest. Darüber hinaus sollte man etwas vorsichtiger im ersten Trimester beim Sex mit Schwangeren sein, wenn die Frau zuvor eine Fehlgeburt erlitten hat. Auch zum Ende der Schwangerschaft gilt besondere Vorsicht, wenn eine Frühgeburt absehbar ist.

Kann sich die Lust auf Sex während der Schwangerschaft verändern?

Aufgrund der körperlichen und geistigen Veränderungen während der Schwangerschaft ist es ganz normal, dass sich die Lust auf Sex mit dem Partner ändern kann und sich die individuellen sexuellen Bedürfnisse der Frau aber selbstverständlich auch des Partners ändern können. Deshalb ist es wichtig, niemals den Dialog zu meiden. In einem Gespräch können so persönliche Wünsche und Vorlieben geäußert werden.
Bei der Frau werden gerade zu Beginn der Schwangerschaft die Geschlechtsorgane besser durchblutet. Die Schwangerschaftshormone, die dafür verantwortlich sind, sorgen dann dafür, dass die Klitoris und die Schamlippen leichter erregbar und die Brustwarzen empfindlicher sind. Diese körperlichen Veränderungen können dann die Lust auf sexuelle Intimität deutlich steigern. Es kann jedoch sein, dass all jene Veränderungen dazu führen, dass die Schwangere die Berührung der Brüste oder der Schamlippen als unangenehm empfindet oder dabei leichte Schmerzen verspürt. Dies ist von Schwangerschaft zu Schwangerschaft verschieden und kann sich immer ändern.
Nach dieser ersten Phase haben viele Frauen in den folgenden Wochen mit diversen schwangerschaftstypischen Symptomen wie Müdigkeit und Übelkeit zu kämpfen. In dieser Zeit haben die wenigsten Frauen Lust auf erotische Intimität mit ihrem Partner. Wenn all diese Beschwerden schließlich im zweiten Trimester abgeklungen sind, kann die Lust auf Sex hingegen bei der Schwangeren steigen. Einige Frauen berichten sogar davon, den Sex viel intensiver zu erleben. In den letzten Wochen vor der Geburt wächst der Bauch der Schwangeren immer schneller, was die Bewegung oft einschränkt. Daraus folgt, dass es immer schwieriger für die Frau wird, eine angenehme Stellung beim Sex zu finden. Diese Frustration kann sich dann in der Unlust auf Sex äußern. Neben all den körperlichen „Hindernissen“ sind die Gedanken der werdenden Mutter ständig beim kleinen Baby im Bauch. Daher kann es durchaus sein, dass sie einfach weniger an Sex denkt, als vielleicht noch vor der Schwangerschaft.
Doch nicht nur für die Frau ändert sich im Laufe der Schwangerschaft die Lust nach Sex. Viele Partner sind während dieser Zeit unsicher, wie sie mit der Schwangeren und dem ungeborenen Kind umgehen sollen. Insbesondere, wenn der Partner zum ersten Mal Vater wird, kann es sein, dass der Mann Angst hat, der Frau oder dem Baby im Bauch beim Sex zu schaden. Auch die Hormonveränderungen der Frau, die zu Stimmungsschwankungen führen können, lassen manche Männer verunsichern.
Darüber hinaus beeinflussen die mögliche Angst vor der Zukunft und dem damit verbundenen gemeinsamen Familienleben das Sexleben der Partner. Der dadurch entstehende Stress und die Unsicherheit können dabei zur Unlust führen.

Ab wann ist der Sex nach der Geburt wieder möglich?

Oft stellen sich Paare die Frage, wann der Sex nach der Geburt wieder losgehen kann. Es wird empfohlen, dem Körper der frischgebackenen Mutter ungefähr sechs Wochen Zeit zu geben, damit er sich von der Geburt erholen kann. Zudem sollte der Wochenfluss vorbei und alle Geburtsverletzungen verheilt sein. Am Anfang ist es normal, dass die Partnerin Probleme mit der Feuchtigkeit hat. Da sich der Östrogenspiegel bei stillenden Frauen senkt, wird weniger Scheidensekret in der Vagina produziert als üblich. Dieses Problem kann jedoch mit Hilfe von Gleitgelen schnell gelöst werden.
Neben den körperlichen Voraussetzungen kann es trotzdem sein, dass das normale Sexleben erst wieder langsam startet. Die Frauen sind in den ersten Monaten nach der Geburt oft müde und erschöpft und fühlen sich in ihrem Körper vielleicht nicht so wohl, wie vor der Schwangerschaft. Hierbei ist es wichtig, der Frau ihre Zeit zu geben. Nach und nach wird das Sexleben wieder ganz das Alte sein!

Tabea

Tabea

Online-Redakteurin

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