Hormonyoga – Ein Weg zur Erfüllung des Kinderwunsches

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Yoga ist heutzutage eine beliebte Methode, um für einen Augenblick den stressigen Alltag zu vergessen und sich dabei gleichzeitig etwas Gutes zu tun. Durch bestimmte Übungen und Atemtechniken kann dabei das eigene Wohlbefinden gestärkt oder Kopf- und Rückenschmerzen verhindert werden. Das sogenannte Hormonyoga ist eine Form des Yogas, welches sich vor allem in den 1990er Jahren in Deutschland zu etablieren begann und ist dabei eine tolle alternative Möglichkeit für all die Frauen und Paare mit unerfülltem Kinderwunsch. Das Hormonyoga kann mit einer Kombination aus verschiedenen Übungen, beispielsweise mit Entspannung und Meditation, helfen den eigenen Hormonhaushalt anzuregen und wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Hier erfahren Sie, wie das Hormonyoga funktioniert und in welchem Zusammenhang diese Yoga-Form mit dem sogenannten Fruchtbarkeitsyoga steht.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Hormonyoga?
Welche Funktion und welche Wirkungsweise ergibt sich?
Fruchtbarkeitsyoga – eine Form des Hormonyogas

Was ist das Hormonyoga?

Das Hormonyoga ist eine energetische Yoga-Form, die sich aus Einflüssen und Elementen des Hatha- und Kundalini-Yogas mit Energieübungen aus Tibet zusammensetzt. Die verschiedenen Yoga-Positionen in Kombination mit den richtigen Atemtechniken sind dabei so konzipiert, dass diese auf die Drüsen im Körper wirken, die die Hormone produzieren oder sie wirken direkt auf die hormonsteuernden Organe wie die Schilddrüse oder die Eierstöcke. Die unterschiedlichen Techniken aus verschiedenen Traditionen werden hierbei mit Positionen der Entspannung und Meditation verbunden. Diese beiden letzten Aspekte sind gerade in unserer heutigen schnelllebigen Zeit von besonderer Bedeutung, in der vor allem für Frauen die Vereinbarung von Beruf, Familie und Freizeit nicht immer leicht zu bewältigen ist. Aus diesem Grund bietet das Hormonyoga neben der körperlichen auch eine mentale Unterstützung, mit dem ganzen Stress umzugehen.

Der Ursprung des Hormonyogas lässt sich auf die Brasilianerin Dinah Rodrigues zurückführen, die als die Entwicklerin dieser besonderen Yoga-Form gilt. Sie war auch diejenige, die das Yoga in der heutigen Form in Deutschland etabliert hat. Bereits in den frühen 1990er Jahren führte sie eine Studie durch, die die Wirkungen des Hormonyogas gegen die Symptome von hormonellem Ungleichgewicht auch wissenschaftlich nachweisen sollte. Das überraschende Resultat der Studie war, dass sich der Hormonspiegel der Frau sogar um bis zu 200 % anhob, wenn die Übungen regelmäßig praktiziert wurden. Bei uns wurde das Hormonyoga von Lalleshvari Turske dann weiterentwickelt und mittlerweile lassen sich in vielen Städten erste YogalehrerInnen finden, die diese Yoga-Form lehren.

Wie funktioniert das Hormonyoga und welche Wirkung hat es?

Die Besonderheiten am Hormonyoga sind vorwiegend die speziellen Atemübungen, die mit Energielenkungen verbunden sind. Dementsprechend basiert es viel auf der Lenkung der eigenen Lebensenergie. Mit Hilfe von Visualisierungen wird diese dann zu den verschiedenen Hormondrüsen wie Schilddrüse, Eierstöcke oder den Nebennieren geleitet. Aus diesem Grund kann diese Art des Yogas helfen hormonelle Haushaltsprobleme wieder einzupendeln.

In Bezug auf das Thema Fruchtbarkeit und spätere Schwangerschaft spielt mittlerweile das Thema Stress eine entscheidende Rolle, da viele junge Frauen deshalb Schwierigkeiten haben, schwanger zu werden. Stress ist darüber hinaus maßgeblich einflussgebend bei der Produktion der weiblichen Hormone Östrogen und Progesteron, die vor und während der Schwangerschaft entscheidend sind. Da Stress im Hinblick auf den Kinderwunsch nicht förderlich ist, eignen sich die im Hormonyoga integrierten Entspannungsübungen, den Stress zielgerichtet abzubauen.

In der Kombination aus den verschiedenen Methoden des Asanas und des Pranaymas werden die bestmöglichen Wirkungen erzielt. Des Weiteren vereint das Hormonyoga eine gute Körperhaltung, Atmung und Energielenkung, was weiterhin als wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Wirkungsweise gesehen wird und sich deshalb auch von anderen Yoga-Stilen unterscheidet.
Das Hormonyoga eignet sich besonders für junge Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch, da es vor allem effektiv in der Wiederherstellung des Hormonspiegels sowie bei der Aktivierung der Eierstöcke wirkt. Ebenfalls ist es wirksam bei Zyklusbeschwerden und ist auch für Frauen in den Wechseljahren geeignet.

Es lässt sich also schlussfolgern, dass das Hormonyoga für viele Frauen geeignet ist. Darüber hinaus hat es nicht nur einen positiven Einfluss auf die Hormonbalance, sondern führt zu anderen positiven Nebeneffekten, wie einem verbesserten Stoffwechsel oder Kreislauf. Am wichtigsten ist es hierbei das Hormonyoga unter guter Anleitung regelmäßig zu praktizieren, damit sich diese Wirkungen auch bei Ihnen entfalten können

Fruchtbarkeitsyoga – eine Form des Hormonyogas

Neben dem klassischen Hormonyoga stellt das Fruchtbarkeitsyoga eine Unterform dar, weil es teilweise auf den ursprünglichen Konzepten des Hormonyogas basiert. Sharada Devi hat dabei das klassische Hormonyoga so abgewandelt, dass es vor allem unterstützend für die Frauen war, die unfreiwillig kinderlos waren.

Wie der Name schon verrät, ist das Fruchtbarkeitsyoga ein Stil, der sich positiv auf die Fertilität einer Frau auswirken soll. Mittels eines Systems von Körper- und Atemübungen sowie Meditation und Entspannung sorgen die energetischen Yogaübungen für eine Ankurbelung des eigenen Hormonhaushaltes. Gleichzeitig werden die hormonregulierenden Drüsen im Körper angeregt und die für die Empfängnis wichtigen Chakren stimuliert. Ganz entscheidend beim Fruchtbarkeitsyoga sind außerdem der Energiefluss sowie die innere Balance durch Haltung, Meditation, Konzentration und einer gesunden Lebensweise.

Wie schon beim Hormonyoga liegen die Gründe für eine hormonelle Disbalance bei Stress und den anderen negativen Einflüssen, die unser Leben prägen. Das Fruchtbarkeitsyoga kann hierbei Abhilfe verschaffen, da es eine ausgleichende und heilende Wirkung hat. Die Chakren werden gestärkt und gereinigt, der Energiefluss wird gestärkt, was sich positiv auf die Drüsen und das Nervensystem auswirkt.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass das Fruchtbarkeitsyoga hauptsächlich die eigene Lebenskraft und Vitalität anregt. Es ist demnach also eine Form, die die eigenen Kräfte fordert und fördert. Jedoch wird sich das durch regelmäßiges Praktizieren in kurzer Zeit auszahlen und Sie werden Ihren eigenen Körper richtig spüren, ihn stärken und Sie werden kurzerhand neue Energie aufnehmen können. Demnach hat das Fruchtbarkeitsyoga neben den physischen auch positive psychische Effekte. Viele Frauen berichten von erfolgreichen Schwangerschaften oder ganz anderen Einstellungen zum Thema unerfüllter Kinderwunsch.

Abschließend lässt sich zusammenfassen, dass das Hormonyoga und das Fruchtbarkeitsyoga zwei Möglichkeiten darstellen, mit Hilfe von alternativen Methoden zu versuchen seinen eigenen Hormonhaushalt wieder auszubalancieren und damit verbunden die eigene Fertilität steigern zu können. Aus diesem Grund sind beide Yoga-Stile für Frauen geeignet, die sich eigene Kinder auf natürlichem Wege wünschen. Entscheidend dabei ist vor allem die Reduzierung von Stress und Druck dank spezieller Übungen, weil sich diese beiden Faktoren eher negativ auf die Fruchtbarkeit einer Frau auswirken können.
Versuchen Sie es doch einmal mit Hormonyoga oder Fruchtbarkeitsyoga und vielleicht ist Ihr Kinderwunsch schon bald ein glücklich Erfüllter!

Quellen:

Eitle, Christine: „Alles über Hormon-Yoga – Mit Übungen!“.< https://www.yogaeasy.de/artikel/hormon-yoga-wirkung >, 19.02.2020.

Leppert, Kerstin, Ravi Kirn Kaur: „Fruchtbarkeitsyoga –  Entspannt zum Wunschkind“.< https://www.asanayoga.de/fruchtbarkeitsyoga-entspannt-zum-wunschkind/ >, 20.02.2020.

Stark, Sara: „Wie Yoga die Fruchtbarkeit erhöhen kann“.< https://www.welt.de/sport/fitness/article149235710/Wie-Yoga-die-Fruchtbarkeit-erhoehen-kann.html >, 20.02.2020.

Tabea

Tabea

Online-Redakteurin

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