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Wenn die Geburt eingeleitet werden muss – Ursachen und Methoden

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Nach den 40 Wochen einer Schwangerschaft freut sich jede Frau darüber, das kleine Baby endlich im Arm halten zu können. Oft fiebern sie dem ausgerechneten Geburtstermin entgegen und sind dann ein wenig enttäuscht, wenn das Kleine nicht am Stichtag zur Welt kommt. In den meisten Fällen macht sich das Baby einige Tage später auf den Weg. Sollte sich dein Kind allerdings deutlich mehr Zeit lassen, so wird die Geburt häufig eingeleitet. Hier erfährst du, welche anderen Gründe es für eine Geburtseinleitung gibt und auf welche verschiedenen Arten die Geburt eingeleitet werden kann.

Inhaltsverzeichnis



Was ist eine Geburtseinleitung?

Unter der Geburtseinleitung versteht man das Ingangsetzen einer Geburt durch das gezielte Auslösen der Wehen. Heutzutage werden immer mehr Geburten eingeleitet, inzwischen sogar fast jede fünfte Geburt. Die Tendenz ist steigend.
Die Geburtseinleitung wird nur dann in Erwägung gezogen, wenn sich dadurch eine „bessere“ Geburt ergeben würde, als wenn man auf das Kind warten oder die Geburt ohne Hilfe geschehen lassen würde. Aus medizinischer Sicht bedarf eine jede eingeleitete Geburt einer deutlich intensiveren medizinischen Überwachung als eine natürliche Geburt.

Aus welchen Gründen und wann muss eine Geburt eingeleitet werden?

Aufgrund der steigenden Anzahl von eingeleiteten Geburten, kann man sich nun fragen, wann eine Geburtseinleitung erfolgen muss und welche Ursachen es dafür gibt.
Einer der häufigsten Gründe dafür ist die Geburtsterminüberschreitung. Wenn das Kleine länger als geplant braucht, wird dich der Frauenarzt alle zwei bis drei Tage untersuchen und die Bewegungen und Herzschläge des Babys sowie die Menge des Fruchtwassers bestimmen. In der Regel wird die Geburt nicht direkt eingeleitet und dein Arzt rät dir, dich noch ein paar Tage zu gedulden. Allerdings sollte spätestens ab der 41.+3 Schwangerschaftswoche über die Geburtseinleitung nachgedacht werden. So sehen das die Empfehlungen der Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Dies gelte für Schwangere ohne Risikoschwangerschaft. Darüber hinaus ist die individuelle Geburtseinleitung immer vom Alter der Schwangeren abhängig oder ob ein hohes Geburtsgewicht des Babys erwartet wird. Deshalb kann man dies nicht einfach pauschalisieren.
Des Weiteren kann eine Risikoschwangerschaft dazu führen, dass du nicht auf natürlichem Weg entbinden kannst. Wenn du beispielsweise mit Zwillingen schwanger bist, an einer Schwangerschaftsdiabetes leidest oder eine Leberfunktionsstörung hast, kann dies ausschlaggebend für die Wahl der Geburtseinleitung sein. Auch bei vorzeitigem Blasensprung oder abnehmenden Kindsbewegungen, rät der Arzt oftmals dazu, die Geburt einzuleiten. Weiterhin können Erkrankungen der werdenden Mutter wie Bluthochdruck oder Schwangerschaftserkrankungen wie Präeklampsie Gründe für eine Geburtseinleitung sein. Eine Geburt kann ebenfalls eingeleitet werden, wenn die Geburt zwar von alleine begonnen hat, jedoch dann aus verschiedenen Gründen stockt.
Dementsprechend ist erkennbar, dass es stets verschiedenen Ursachen dafür geben kann. Jedoch ist die Einleitung einer Geburt stets individuell zu betrachten.

Kann man eine Geburt natürlich einleiten und welche anderen Methoden gibt es?

Viele Frauen fragen sich nun, ob es denn möglich sei, eine Geburt generell natürlich einzuleiten oder ob es noch andere Methoden gebe.
Zunächst einmal besteht die Möglichkeit der Geburtseinleitung mit Medikamenten und Wehenmitteln. Hierbei werden künstliche Hormone verwendet, da eine Geburt sowieso durch körpereigene Hormone geregelt wird. Dazu kommen sogenannte Prostaglandine zum Einsatz, die den Muttermund der Schwangeren auf die Geburt vorbereiten sollen. Die Voraussetzung für eine Geburt ist dabei nämlich ein weicher und entspannter Muttermund, der „reif“ ist. Es werden dann Wehenmittel eingesetzt, wenn der Muttermund schon ein wenig geöffnet ist. Sollten die Wehen zwar schon vorhanden, aber nicht ausreichend stark sein, wird unter Umständen das Hormon Oxytocin eingesetzt, das für die Erhöhung des Calciumgehaltes in der Gebärmutterwand sorgt, um so die notwendigen Kontraktionen zu fördern. All diese Hormone werden entweder in Form von Zäpfchen, Tabletten, Gels oder Infusionen verabreicht. Sie sind notwendig, um die Geburt in Gang zu setzen oder sie zu beschleunigen. Hierbei ist es essentiell, dass die Hormone richtig dosiert werden, da es sonst vorkommen kann, dass die Wehen zu häufig oder zu stark sind. Dies kann wiederum zu zusätzlichen Schmerzen führen. Natürlich wirst du bei diesem Prozess stark medizinisch überwacht, allerdings bedeutet eine Geburtseinleitung nicht gleich, dass eine Geburt problemlos gelingt. Sie erhöht lediglich die Wahrscheinlichkeit, dass die Geburt schneller und sicherer vonstatten geht.

Tabea

Tabea

Online-Redakteurin

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