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Die Schwangerschaftsübelkeit

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Viele Frauen schweben wie auf Wolke 7, wenn sie von ihrer Schwangerschaft erfahren. Nun beginnt die Zeit, in der jeden Tag der wachsende Bauch beobachtet wird – was ein tolles Gefühl! Gerade in den ersten Wochen ist dabei die Aufregung groß. Allerdings gehen diese oft mit den teilweise unangenehmen „Schwangerschaftssymptomen“ einher, die für die werdende Mutter mitunter belastend sein können. So kann beispielsweise die Übelkeit in der Frühschwangerschaft die Stimmung der Frau schnell runterziehen. An manchen Tagen lassen sich die Schwangeren dann sogar krankschreiben, weil die Beschwerden nicht auszuhalten sind. Dabei ist die Schwangerschaftsübelkeit ganz normal. Hier erfährst du, welche Ursachen diese haben kann und was du gegen die Übelkeit in der Schwangerschaft unternehmen kannst.

Inhaltsverzeichnis



Wann tritt die Übelkeit in der Schwangerschaft ein und kann diese gefährlich für das Baby sein?

Die Schwangerschaftsübelkeit kommt meistens im ersten Schwangerschaftsdrittel vor, genauer gesagt von der sechsten bis zur 20. Schwangerschaftswoche und verschwindet oft im vierten Monat der Schwangerschaft. Dies kann allerdings von Frau zu Frau variieren. Einige Schwangere berichten, dass sie insbesondere am Morgen mit Übelkeit zu kämpfen haben, jedoch lässt sich dies nicht so verallgemeinern, weshalb ein flaues Gefühl im Magen eigentlich zu jeder Tageszeit auftreten kann. Rund 50 bis 80 % aller Frauen sind von der anfänglichen Übelkeit in der Schwangerschaft betroffen, welche auch mit einem Würgereiz oder Schwindel verbunden sein kann. Darüber hinaus müssen sich ein Teil der Frauen erbrechen.
Nun sind Schwangere oftmals verunsichert und denken darüber nach, ob die Übelkeit und das Erbrechen dem Baby schaden kann. Dies ist zum Glück nicht der Fall. Die Übelkeit in der Schwangerschaft ist außerdem kein Auslöser für eine Frühgeburt oder einen Kaiserschnitt.

Warum leiden viele Schwangere an Übelkeit?

Nun kann man sich fragen, woher diese Schwangerschaftsübelkeit eigentlich kommt. Die Ursachen dafür sind bis heute nicht eindeutig nachgewiesen. Allerdings wird angenommen, dass hauptsächlich genetische, hormonelle und stoffwechselbedingte Faktoren für diese unangenehmen Symptome in der Schwangerschaft sorgen.
Zum einen wird demnach vermutet, dass ein erhöhter Hormonspiegel von Östrogen und hCG ein Auslöser sein kann, wenn die Schwangeren Übelkeit spürt. Weiterhin verändern und sensibilisieren sich in der Schwangerschaft der Geschmacks- und Geruchssinn. Ein Grund dafür kann sein, dass das Kind vor möglichen Giftstoffen oder Krankheitserregern geschützt werden soll. Dieser veränderte Geruchssinn führt darüber hinaus dazu, dass eine Abneigung gegen bestimmte Gerüche entstehen kann, die dann wiederum zur Übelkeit führen. Wenn du vor der Schwangerschaft manche Gerüche als unangenehm empfunden hast, so ist es ratsam, diese bewusst auch während der Schwangerschaft zu vermeiden. Solche Gerüche können beispielsweise bei starken Gewürzen oder fettigem Essen entstehen. Gleiches gilt selbstverständlich für Lebensmittel, die dir generell nicht schmecken. Wenn die Schwangere an Übelkeit leidet, können psychosoziale Faktoren der Grund dafür sein. So wirken sich Streit, Sorgen und Stress negativ auf die Übelkeit aus. Interessant ist ebenfalls, dass die Wahrscheinlichkeit Schwangerschaftsübelkeit zu bekommen dreimal so hoch ist, wenn die eigene Mutter bereits die gleichen Beschwerden hatte.

Was kann ich tun, um meine Beschwerden der Schwangerschaftsübelkeit zu lindern?

Damit du trotz deiner Beschwerden gut durch die ersten Schwangerschaftswochen kommst, können schon kleine Veränderungen eine große Wirkung erzielen.
Solltest du als Schwangere an Übelkeit leiden, so kannst du zum Beispiel morgens direkt mit trockenen Keksen oder Zwieback in den Tag starten, die du noch vor dem Frühstück zu dir nimmst. In der Regel können sich die Beschwerden bei nüchternem Magen verschlimmern, weshalb ein wenig Nahrung nicht verkehrt ist. Zudem ist es empfehlenswert, über den Tag hinweg mehrere kleine Mahlzeiten zu essen, damit du immer etwas im Magen hast. Diese Art der Essgewohnheit kann dir außerdem bei Sodbrennen helfen.
Alternativ kannst du versuchen, deine Übelkeit in der Schwangerschaft mit pflanzlichen Mitteln wie Pfefferminze, Kamille oder Ingwer zu kontrollieren. Vor allem Ingwer soll dabei besonders wirksam sein. Einige Frauen berichten weiterhin von positiven Erfahrungen im Zusammenhang mit Akupressur und Akupunktur. Auch homöopathische Mittel aus der Apotheke können helfen, die Beschwerden der Schwangerschaftsübelkeit zu lindern. Es gibt darüber hinaus bestimmte Medikamente, die gegen die Übelkeit helfen sollen.
Diese haben häufig Vitamin B6 oder Doxylamin als Wirkstoff. Allerdings sollten diese immer erst in Absprache mit dem eigenen Arzt eingenommen werden.
Neben all diesen Dingen ist Ruhe und die regelmäßige Bewegung, beispielsweise in Form von Spaziergängen, ganz wichtig für den Körper.

Unter welchen Umständen ist ein Arztbesuch notwendig?

Die Schwangerschaftsübelkeit verschwindet bei so gut wie allen Frauen von ganz allein. Jedoch kann es sein, dass sie ein Zeichen für eine Erkrankung ist, insbesondere, wenn sie erst in den späteren Schwangerschaftsmonaten auftritt. Wenn du als Schwangere in den ersten Monaten an sehr starker Übelkeit mit verbundenen Erbrechen leidest, so kann dies die relativ seltene Krankheit Hyperemesis gravidarum sein, von der ein bis zwei Prozent der Frauen betroffen ist. Solltest du diesen Verdacht haben, ist es wichtig, sich von einem Arzt behandeln zu lassen. Bei dieser Krankheit erbrechen die Schwangeren zwischen fünf und zehn Mal am Tag, was mitunter zu einem Gewichtsverlust und Mangelerscheinungen führen kann. Der Körper hat so nicht ausreichend Flüssigkeit und der Säuren-Basen-Haushalt befindet sich im Ungleichgewicht. Die Gründe für diese Krankheit sind vielfältig und reichen von hormonellen Veränderungen über sozialpsychologische Faktoren, die das Erbrechen beeinflussen. In den meisten Fällen wird das starke Schwangerschaftserbrechen medikamentös behandelt und es kommt nur in Ausnahmefällen zu einem klinischen Aufenthalt.

Abschließend lässt sich sagen, dass die Schwangerschaftsübelkeit ganz normal ist und deinem Baby keinesfalls schadet. Um dieses unangenehme Gefühl zu lindern, kannst du versuchen, bestimmte Gerüche zu vermeiden und pflanzliche Heilmittel in Erwägung ziehen.

Tabea

Tabea

Online-Redakteurin

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