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Die passende Hebamme finden

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Hast du gerade erfahren, dass du schwanger bist oder befindest dich sogar bereits im zweiten oder dritten Monat? Herzlichen Glückwunsch! Für dich beginnt nun ein vollkommen neuer Lebensabschnitt, der mit ein wenig Planung verbunden sein kann. Viele schwangere Frauen beginnen schon früh, sich eine Hebamme zu suchen, die sie und ihren Partner während und nach der Schwangerschaft voll unterstützt. Dabei kann es den werdenden Eltern unter Umständen Kopfschmerzen bereiten, die richtige Hebamme zu finden. Oft stellen sie sich Fragen zu den Aufgaben einer Hebamme, welche Arten von Hebammen es gibt und wo man sich nach Hebammen in der Umgebung informieren kann. Hier erfährst du alle Antworten auf die häufigsten Fragen rund um das Thema Hebammensuche.

Inhaltsverzeichnis

Welche Aufgaben übernehmen die Hebammen?

Während der Schwangerschaft

Vielleicht hast du dich das ein oder andere Mal schon gefragt, was eine Hebamme während und nach deiner Schwangerschaft überhaupt tut, um dich und dein Baby bestmöglich unterstützen zu können. Hierbei fungiert sie oft als Vertrauensperson, die die werdende Mutter körperlich und mental in allen Veränderungen der Schwangerschaft begleitet. Viele jungen Familien, die das Glück einer Schwangerschaft zum ersten Mal erleben, werden so auf ihrem Weg begleitet und finden in der eigenen Hebamme oft eine Sicherheitsstütze. Die Hebamme versucht dabei, stets auf deine individuellen Wünsche einzugehen, damit dein Zutrauen in deine eigene Körperkompetenz gestärkt wird. Das Ziel ist es, dass Mutter und Kind gestärkt durch Schwangerschaft und Geburt gehen und sich so eine Bindung zwischen beiden aufbauen kann. Natürlich steht dir deine Hebamme in allen Fragen rund um das Thema Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit zur Verfügung und berät dich zu weiteren Familien- und Alltagsfragen. Sie hilft dir zudem, mit allen Wünschen und Ängsten klarzukommen.
Neben dieser mentalen Unterstützung leistet die Hebamme allerlei medizinische Arbeit: So kann sie beispielsweise eine Schwangerschaft offiziell feststellen und den Mutterpass ausstellen. Wusstest du, dass Hebammen auch den Großteil der Vorsorgeuntersuchungen ohne Ultraschall übernehmen können? Nur wenn eine Risikoschwangerschaft vorliegt oder andere medizinische Einwände vorliegen, wird ein Arzt zur Konsultation herbeigezogen. Darüber hinaus hilft die Hebamme bei Schwangerschaftsbeschwerden wie Sodbrennen oder bei den Vorwehen zum Ende der Schwangerschaft und hat wirkungsvolle Lösungen parat. Eine davon können effektive Schwangerschaftsgymnastikübungen sein, die die Hebamme mit dir zusammen durchführt. Wenn du dich dann gegen Ende der Schwangerschaft für deinen Geburtsort- und methode entscheiden musst, so berät dich deine Hebamme gerne und erläutert dir die jeweiligen Vor- und Nachteile.

Bei der Geburt

Nicht nur während der Schwangerschaft sondern auch bei der Geburt ist deine Hebamme an deiner Seite und unterstützt dich so, dass du sicher und individuell gebären kannst. Bei einer normalen Geburt kann die Hebamme diese sogar leiten und greift nur dann beim Geburtsvorgang sein, wenn es medizinisch notwendig ist. Mit der professionellen und kompetenten Unterstützung kommst du so sicher durch die Geburt. Direkt nach der Entbindung beurteilt die Hebamme den Gesundheitszustand des Neugeborenen und stellt fest, ob alle lebenswichtigen Reflexe und die Atmung funktionieren. Neben der Versorgung des Kleinen wird natürlich auch die frischgebackene Mutter umgehend von der Hebamme versorgt.

Wochenbettbetreuung

Während der Wochenbettbetreuung kommt deine Hebamme zu dir nach Hause und kontrolliert regelmäßig deinen Wochenfluss und die Gebärmutterrückbildung. Gerne gibt dir deine Hebamme wertvolle Tipps rund um das Thema Nachwehen und Beschwerden beim Milcheinschuss. Verbunden damit berät sie dich zum Thema Stillen und beantwortet dir alle Fragen zur Pflege und den Umgang mit deinem kleinen Baby. Nun ist es auch wichtig, den Beckenboden zu stärken und die stark gedehnten Bauchmuskeln zu trainieren. Dazu zeigt dir deine Hebamme passende Rückbildungsgymnastik-Übungen.
Weiterhin widmet sich die Hebamme auch deinem Neugeborenen und beobachtet, ob sich das Kleine altersgerecht entwickelt.
Allgemein ist die Hebamme nach der Geburt dazu da, dir in deiner neuen Aufgabe als Mutter beiseite zu stehen und dir zu helfen, in diese neue Rolle hineinzuwachsen. Wie auch schon während der Schwangerschaft, steht sie dir in allen Fragen zur Verfügung.

Welche unterschiedlichen Hebammen gibt es?

Freiberufliche Hebammen

Ein Großteil der Hebammen arbeitet freiberuflich und übernimmt normalerweise die üblichen Aufgaben einer Hebamme und bietet oft auch die Betreuung während und nach der Geburt an. Nebenbei organisieren einige freiberufliche Hebammen Geburtsvorbereitungskurse.

Klinikhebammen

Diese Hebammen arbeiten in der Klinik und sind für die Geburtshilfe im Kreissaal verantwortlich. Sie sind oft im Schichtdienst tätig, sodass jede Klinikgeburt von mindestens einer Hebamme begleitet wird.

Beleghebammen

Beleghebammen sind freiberufliche Hebammen, die oft Verträge mit einer oder mehreren Kliniken eingehen, um die jeweiligen Kreißsäle für Geburten nutzen zu dürfen. Es kommt häufig vor, dass diese Hebammen eigene Praxen haben, in der sie die übliche Betreuung während der Schwangerschaft anbieten. Solltest du dich für eine Beleghebamme entscheiden, so ist es möglich, die „eigene“ Hebamme bei der Geburt dabei zu haben.

Familienhebammen

Familienhebammen besitzen eine Zusatzqualifikation, mit der sie insbesondere Mütter betreuen können, die verstärkte Hilfe im täglichen Umgang mit Kindern benötigen. Vor allem ist dies bei sehr jungen Müttern, Müttern mit psychischen Belastungen oder chronisch kranken Frauen der Fall.

Was gibt es bei der Hebammensuche zu beachten?

Die Hebammensuche gestaltet sich unter Umständen schwieriger, als sich manche schwangere Frauen zunächst denken können. Oft weiß die Schwangere nicht, wo sie nach einer passenden Hebamme suchen kann und was es sonst noch zu beachten gibt.
Generell lässt sich sagen, dass du ganz alleine entscheidest, in welchem Umfang du die Angebote einer Hebamme in Anspruch nehmen möchtest. Viele Schwangere berichten allerdings sehr positiv von ihrer Hebammenbetreuungszeit und geben an, sich entspannter und sicherer gefühlt zu haben. Die Hebamme deines Vertrauens kann dir dabei helfen. Natürlich muss die Hebamme dabei nicht zwingend eine Freundin von dir werden. Es reicht aus, wenn eine beiderseitige Sympathie vorhanden ist. Darüber hinaus ist von Vorteil bei der Hebammensuche, dass diese in deiner Nähe arbeitet oder wohnt. So ist sie schnell bei dir, wenn du sie einmal dringend brauchst. Es ist auch ratsam, sich vorweg zu informieren, welche Leistungen die Hebamme anbietet. Wenn du dir eine Hebamme wünschst, die dich während der Geburt begleitet oder nebenbei Geburtsvorbereitungskurse anbietet, dann kannst du dies sicherlich in einem persönlichen Gespräch oder per Telefon vorab in Erfahrung bringen.
Neben der eigentlichen Hebammensuche ist es ratsam, sich einmal bei der Krankenkasse zu informieren, welche Hebammenleistungen generell übernommen werden.

Wo kann ich eine Hebamme finden?

Heutzutage gibt es verschiedene Wege, wie du deine perfekte Hebamme finden kannst. Häufig werden diese über diverse Hebammenverbände- und netzwerke vermittelt. Es gibt zudem eine Liste von Hebammen der gesetzlichen Krankenkassen. Solltest du die persönliche Erfahrung mit einer bestimmten Hebamme bevorzugen, dann kann dir sicherlich dein behandelnder Frauenarzt eine Hebamme weiterempfehlen. Oft ist es ratsam, sich einmal im Bekannten- und Familienkreis umzuhören. Vielleicht hat dort die eine oder andere Mutter schon gute Erfahrung mit einer Hebamme gemacht.

Tabea

Tabea

Online-Redakteurin

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