Vitamin C – für ein starkes Immunsystem in der Schwangerschaft

Vitamin C ist gesund! Schon von klein auf hören wir diesen Satz. Vitamin C ist eins der bekanntesten Vitamine. Daher wundert es nicht, dass es während einer Schwangerschaft ebenfalls zentrale Aufgaben übernimmt. Wofür Vitamin C in dieser besonderen Phase des Lebens notwendig ist, lesen Sie im Folgenden.

Vitamin C – wozu brauchen wir es?

Vitamin C gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen. Wir kennen es auch unter dem Namen Ascorbinsäure. Das Vitamin spielt eine wichtige Rolle beim Aufbau von Bindegewebe und der Bildung von Hormonen. Zudem ist es in der Lage freie Radikale, welche die körpereigenen Zellen angreifen, abzufangen. Es trägt daher zu einem gesunden Immunsystem bei. Menschen, die ausreichend mit Vitamin C versorgt sind, erkranken beispielsweise seltener an Erkältungen.

Wie hoch ist der Bedarf an Vitamin C?

Gemäß der DGE (Deutschen Gesellschaft für Ernährung) liegt der Bedarf an Vitamin C für einen Erwachsenen bei 100 mg pro Tag. Ab dem vierten Monat einer Schwangerschaft steigert sich dieser Wert um 10 % auf 110 mg. Für die Stillzeit empfiehlt das DGE eine Aufnahme von 150 mg Ascorbinsäure täglich.

Welche Lebensmittel enthalten Vitamin C?

Vitamin C findet sich vor allem in Obst und Gemüse. Besonders gute Lieferanten sind Beeren und Zitrusfrüchte. Paprika, Kartoffeln und bestimmte Kohlsorten enthalten ebenso viel Ascorbinsäure. Schwangere sollten darauf achten, dass sie das Obst und Gemüse frisch verzehren. Denn Vitamin C ist sehr empfindlich und zersetzt sich schnell. Eine längere Lagerung sollte daher auf jeden Fall im Kühlschrank stattfinden. Auch tiefgefrorenes Obst oder Gemüse hat oft mehr Vitamin C, da es unmittelbar nach der Ernte eingefroren und somit das Lagern bei Zimmertemperatur vermieden wird.
Als Alternative nehmen Frauen ein Nahrungsergänzungsmittel zu sich. Femmoal Plus beinhaltet pro Hartkapsel 110 mg Vitamin C. Dies entspricht exakt der vom DGE empfohlenen Menge für Schwangere.

Welche Folgen kann ein Mangel an Vitamin C für Mutter und Kind haben?

Frauen sind während einer Schwangerschaft anfälliger für Infekte. Da Vitamin C das Immunsystem stärkt, ist eine ausreichende Aufnahme in dieser Zeit umso wichtiger. Jede Erkrankung, die die Mutter erleidet, schwächt sie und wirkt sich somit negativ auf die Entwicklung des Kindes aus. Dänische Wissenschaftler fanden in einem Experiment mit Meerschweinchen heraus, dass ein Vitamin C-Mangel die Gehirnleistung und das Gedächtnis der heranwachsenden Embryos irreversibel schädigt (siehe auch American Journal of Clinical Nutrition, September 2009 vol. 90 no. 3). Zudem ist es erwiesen, dass eine zusätzlich Zufuhr von Vitamin C bei gefährdeten Frauen einer Schwangerschaftsvergiftung vorbeugt.
Ein Mangel an Ascorbinsäure sollte daher vermieden werden. Symptome für diesen können Müdigkeit sowie Zahnfleischbluten sein. Auch ein vermehrtes Auftreten von Infekten ist ein Hinweis.

Ich habe Eisenmangel – was hat Vitamin C damit zu tun?

Eine weitere Funktion der Ascorbinsäure ist, dass es die Aufnahme von Eisen in den Organismus begünstigt. Viele Frauen leiden auf Grund des monatlichen Blutverlusts unter Eisenmangel. Eisen ist jedoch wichtig für den Aufbau des Hämoglobins (roter Blutfarbstoff). Ist der Hb-Wert zu niedrig, kann dies längerfristig zu Frühgeburten oder Entwicklungsschäden beim Embryo führen. Daher sollten Schwangere beim Verzehr eisenhaltiger Lebensmittel darauf achten, gleichzeitig vitamin-C-haltige zu sich zu nehmen.

Kann ich zu viel Vitamin C aufnehmen?

In der Regel scheidet der Körper überschüssiges Vitamin C wieder aus. Eine Anreicherung im Körper ist nicht bekannt. In Ausnahmefällen führt eine erhöhte Aufnahme in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu Nierensteinen oder Durchfällen. Frauen, die unter Stoffwechselstörungen leiden, sollten daher vor einer möglichen Einnahme mit ihrem betreuenden Frauenarzt sprechen.